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Wettbewerbserfolg: 2. Preis Orleanshöfe München

Erfolg beim städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb zu einem neuen Wohn- und Büroquartier am Münchner Ostbahnhof: Unserem gemeinsamen Konzept mit Steidle Architekten aus München für ein 3,75 Hektar großes Areal zwischen Gleisfeld und Orleansstraße hat die Jury am 14. Februar den 2. Preis zuerkannt.

Wir freuen uns mit Steidle Architekten über die gute Nachricht und gratulieren unseren Bearbeitern: Jacob Sailer, Annika Sailer und Franz Damm.

Alle Preisträger:

  1. Preis: Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus mit Treibhaus Landschaftsarchitektur
  2. Preis: steidle architekten GmbH mit Keller Damm Kollegen GmbH
  3. Preis: Palais Mai GmbH mit grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb
  • Anerkennung: bogevischs büro architekten & stadtplaner GmbH mit Burger Landschaftsarchitekten
  • Anerkennung: Oester Pfenninger Architekten AG mit mavo Landschaften GmbH

Konzept:
Das städtebauliche Konzept der neuen Orleanshöfe reagiert auf die historisch gewachsene, gründerzeitliche Struktur des Stadtviertels Haidhausen. Mit einer 60 Meter tiefen, linearen Hofstruktur besetzt das Gebäudeensemble den Blockrand. Deutlich ablesbare Einzel-Häuser gehen zusammen mit den Innenhöfen auf den stadträumlichen Charakter des benachbarten baulichen Bestandes ein. Öffentliche Plätze und Freiräume, die großzügige Dimensionierung der Höfe sowie die Öffnungen zum Gleisfeld führen Qualitäten der Moderne in die klassische, nahezu gründerzeitliche Raumfigur ein. Zweigeschossige Ein- und Durchgangsbereiche erschließen die Wohnungen direkt von der Straße oder über den Hofraum. Die Hofräume werden durch die Erschließungsfunktion belebt und Teil der städtischen Struktur.
Die Gebäude sind so aufgebaut, dass sie gut in mehreren Bauabschnitten von verschiedenen Architekturbüros gebaut werden können.

Freiraum:
Die Höfe und Dachflächen vereinen als multicodierte Freiräume unterschiedlichste Nutzungsanforderungen. Urban Gardening, Spiel- und Sportflächen für alle Altersgruppen, Kita-Außenbereiche, Yoga- und Ruhezonen sowie Grill- und Sitzbereiche bieten den dort arbeitenden und wohnenden Menschen eine differenzierte Außenraumnutzung.
Das Bepflanzungskonzept dieser Außenräume widmet sich der Typologie eines Waldes, welcher in seiner Artenzusammensetzung auch im Münchner Umland zu finden ist. Die Innenhöfe des Büro- und Hotelgebäudes grenzen sich mit einer Artenzusammensetzung eines Niedermoores von den anderen „Wäldern“ ab. Niedermoore werden dominiert durch Gräser- und Röhricht-Arten, können aber auch Kleinbaum- und Strauchbestände aufweisen. Die Höfe der Wohngebäude teilen sich thematisch in die aus dem Münchner Umland bekannten Typen Bruchwald, Eichenwald und Buchenwald auf.
Der mittlere „Urbane Platz“, auf Höhe der Spichererstraße, sticht durch die Sitzstufenanlage mit Aussichtspodest und eine freie, unbefahrene Mitte heraus. Hier findet das Quartierscafé einen Außenbereich. Im „Entrée Nord“ und „Entrée Süd“ sind unter anderem die Tiefgaragenzufahrten zu finden, ergänzt durch großzügige Grünflächen.

  • wb_orleanshoefe_staedtebau_steidle_kdk.jpg Städtebauliche Einbindung zwischen Gleisfeld und Bestandsbebauung. Plan: Steidle Architekten und Keller Damm Kollegen
  • wb_orleanshoefe_bueroturm_steidle_kdk.jpg Turm als städtebaulicher Abschluss an der Kreuzung Orleans-/Berg-am-Laim-Straße. Grafik: Steidle Architekten und Keller Damm Kollegen
  • wb_orleanshoefe_schwarzplan_steidle_kdk.jpg Schwarzplan. Plan: Steidle Architekten und Keller Damm Kollegen
  • wb_orleanshoefe_gebaeudetypologien_steidle_kdk.jpg Gebäudetypologien und Gliederung. Plan: Steidle Architekten und Keller Damm Kollegen

Keller Damm Kollegen GmbH
Landschaftsarchitekten Stadtplaner
Prof. Regine Keller, Franz Damm

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80797 München

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